Erdbeben in Kolumbien

veröffentlicht 12.08.2026, Zentrum Oekumene

Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt Betroffene

Berlin, 12. August 2026 // Bei dem schweren Erdbeben in Kolumbien sind mindestens 240 Menschen ums Leben gekommen und über 3.000 gelten als vermisst. Die kolumbianische Regierung hat den Notstand ausgerufen. Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt gemeinsam mit Partnerorganisationen die Menschen vor Ort. Im Mittelpunkt steht psychosoziale Hilfe für Kinder und Erwachsene.

Das Erdbeben der Stärke 7,4 hat sich in der Gemeinde San José Del Palmaretwa ereignet. Damit lag das Epizentrum rund 250 Kilometer von der Hauptstadt Bogotá entfernt.

Dazu Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe: „Die Hilfe ist bereits angelaufen und es gibt zahlreiche internationale Hilfszusagen. Wir sind mit einem eigenen Büro in Kolumbien vertreten und unterstützen mit unseren Partnerorganisationen die Menschen vor Ort. Durch unsere Unterstützung versuchen wir Lücken zu schließen, die bei den Hilfsmaßnahmen entstehen. Während jetzt selbstverständlich die Rettung der Verschütteten im Mittelpunkt der Bemühungen steht, unterstützen unsere Partner die Betroffenen psychologisch. Eine solche Katastrophe sorgt für Schock, Angst und Trauer und hinterlässt tiefe Spuren, besonders bei Kindern.“

Jonathan Schweiger von der Diakonie Katastrophenhilfe in Bogotá ergänzt: „Die Lage ist nach wie vor nicht komplett überschaubar. Wir unterstützen unsere Partnerorganisationen Tierra de Paz und Benposta. Sie ermitteln, was die Menschen in den schwer zugänglichen ländlichen Gebieten jetzt brauchen und bieten Kindern und Erwachsenen psychosoziale Unterstützung an. Hierfür arbeiten wir mit Psycholog*innen zusammen.“

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden:

Diakonie Katastrophenhilfe
Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Nothilfe Kolumbien


Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/