Was ist Ökumene?

Ökumene, die (griech. οἰκουμένη oikoumene) bezeichnete ursprünglich die gesamte bewohnte Erde. In dieser Bedeutung wird der Begriff meist auch im Neuen Testament verwendet. Im Hebräerbrief 2,5 bezeichnet das Wort eine "zukünftige Welt". Damit umfasst Ökumene mehr als das Verhältnis der evangelischen zur römisch-katholischen Kirche.

Mehr als 7 Milliarden Menschen leben heute auf dieser „bewohnten Erde“. Es gibt etwa 6500 Sprachen, mehrere tausend Glaubensgemeinschaften, 195 Staaten und fünf sogenannte große Weltreligionen. Es gilt, das Zusammenleben der Menschen zu gestalten, die gerechte Verteilung aller Güter zu verwirklichen, die Wahrung des Friedens zu fördern und Natur und Umwelt als Teil des Ganzen zu achten und entsprechend zu handeln.

Im Zentrum Oekumene setzen wie uns für gerechte und gewaltfreie Entwicklungen ein und fördern Begegnung und Dialog von Menschen verschiedener Konfessionen, Religionen, Weltanschauungen und Kulturen.

  • Ökumene als Chance zur Erneuerung der Kirche, des Glaubens, Denkens und Handelns erfahren.
  • Erlebbar machen von Ökumene durch Beziehungen und Begegnungen.
  • Verknüpfung biblischer Besinnung mit gesellschaftlicher Analyse, theologischer Identität mit kultureller Relevanz, spiritueller Praxis mit politischem Handeln.
  • Engagement für ein an den Bedürfnissen der Armen und Ausgeschlossenen sowie an Gewaltfreiheit orientiertes kirchliches und gesellschaftliches Handeln.
  • „Grenzgänger und Grenzgängerinnen“ sein, die Fremdes mit Respekt wahrnehmen und im Dialog Unterschiede nicht aufheben, sondern ihren trennenden Charakter überwinden wollen.
  • Orientierung an Prozessen, die von internationalen und nationalen ökumenischen Zusammenschlüssen angestoßen werden.