Nina Mair/Brot für die Welt

Faire Gemeinde

Leben in einer globalisierten Welt bedeutet, Verantwortung zu übernehmen. Unsere Kaufentscheidungen und unser tägliches Handeln wirken sich auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Herkunftsländern unserer Produkte aus. Ihnen sind Fragen zu Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit wichtig? Dann machen Sie sich auf den Weg und schließen sich unserer Initiative „Faire Gemeinde“ an. Zeigen Sie Ihre Verbundenheit mit Menschen weltweit und helfen, die Schöpfung zu bewahren.

Als sichtbares Zeichen für faires Handeln im Kirchenalltag werden teilnehmende Kirchengemeinden mit der Plakette „Faire Gemeinde“ ausgezeichnet. Diese eignet sich zum Anbringen in der Kirche oder im Gemeindehaus und ist zunächst für zwei Jahre gültig. Danach besteht die Möglichkeit, durch Erfüllung eines weiteren Kriteriums die Gültigkeit des Siegels für weitere zwei Jahre zu erneuern. Hierbei können auch eigene Ideen umgesetzt werden.

Schritt für Schritt zur “Fairen Gemeinde”

Der Kirchenvorstand beschließt die Teilnahme an der Initiative und schickt die ausgefüllte Selbstverpflichtung der „Fairen Gemeinde“ an Brot für die Welt im Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW. Im Gemeindebrief und/oder in den lokalen Medien informiert die Kirchengemeinde darüber und führt jährlich eine Bildungsveranstaltung zu fairem Handeln durch.

Bei Veranstaltungen wird fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt und ein weiteres Produkt aus fairem Handel angeboten. Weiterhin muss die Kirchengemeinde mindestens drei der unten genannten Kriterien erfüllen.   

  • Faire Geschenke
    Bei Anlässen wie Geburtstagen, Verabschiedungen oder als Dankesgesten werden Produkte aus fairem Handel, Geschenke aus regionaler Produktion oder aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung und seelischer Beeinträchtigung verschenkt.
     
  • Faire Bewirtung
    Bei Festen der Kirchengemeinde werden Mahlzeiten aus regionalen und/oder fair gehandelten Zutaten und ein vegetarisches Essen angeboten.
     
  • Verkaufsstelle fairer Produkte
    Die Kirchengemeinde richtet eine Verkaufsstelle für Produkte aus fairem Handel ein.
     
  • Fair gehandelte Blumen
    Als Blumenschmuck werden bei Gottesdiensten und Veranstaltungen der Kirchengemeinde Blumen aus regionaler Pflanzung und/oder aus fairem Handel verwendet.
     
  • Faires Spielzeug
    Für die kircheneigene Kindertagesstätte oder andere Angebote für Kinder wird künftig vor allem Spielzeug aus deutscher Produktion mit dem "spiel gut"-Zeichen, Spielzeug aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung und seelischer Beeinträchtigung oder Spielzeug aus fairem Handel angeschafft.
     
  • Müllvermeidung
    Bei Festen und Veranstaltungen der Kirchengemeinde wird ausschließlich Mehrweggeschirr verwendet, keine Einwegflaschen oder Dosen.
     
  • Fairtrade-Städte
    Die Kirchengemeinde beteiligt sich aktiv an der Installation ihrer Kommune als Fairtrade-Stadt oder Fairtrade-Dorf. Mehr Informationen dazu finden sich unter www.fairtrade-towns.de.
     
  • Recyclingpapier
    Die Kirchengemeinde verwendet ausschließlich Recyclingpapier.
     
  • Ökostrom
    Die Kirchengemeinde bezieht Ökostrom, der aus 100% regenerativen Energien erzeugt wird.
     
  • Fairer Umgang mit Ressourcen
    Die Kirchengemeinde führt ein nachhaltiges Energiemanagement und/oder den "Grünen Hahn" ein.

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Brigitte Molter

Brot für die Welt & Diakonie Katastrophenhilfe

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