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Die evangelische Kirche ist überzeugt: Gerechter Friede soll sein – Krieg darf nach Gottes Willen nicht sein. Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung gehören zu den zentralen Inhalten des christlichen Glaubens. Deshalb setzt sich die Kirche weltweit für nachhaltige Friedensarbeit, Versöhnungsprozesse und Hilfe für die Opfer von Kriegen und Gewalt ein.
Bewaffnete Konflikte, Angriffe und Terror hinterlassen tiefes Leid. Evangelische Friedensethik beschreibt Wege, wie Frieden entstehen kann – und benennt zugleich, wann sogenannte rechtserhaltende Gewalt notwendig sein kann. Denn: Der Schutz des Lebens und der Erhalt des Rechts dürfen dem „Recht des Stärkeren“ nicht schutzlos ausgeliefert sein.
Die Bibel betont immer wieder Gottes Friedenswillen:
Dennoch erleben wir weltweit Krieg und Gewalt. Viele Menschen fragen: Warum lässt Gott das zu? Gebete und Texte greifen diese Klage auf und suchen nach Worten des Trostes und der Hoffnung.
Konkrete Initiativen zeigen, dass engagierte Menschen etwas bewegen können. Dazu gehören unter anderem:
Sie stehen für gelebte Versöhnung, Friedensbildung und Solidarität – und geben Hoffnung auf eine gerechtere Welt.