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Die Projekte verbinden spirituelle Praxis mit Friedensarbeit und bieten Angebote zum Mitmachen. Sie stärken eine Kultur des Friedens – lokal, ökumenisch, global:
Local PEACE macht Friedensengagement sichtbar und zeigt: hier ist ein Ort, der für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Respekt und Toleranz steht, wo Friedenshandeln geschieht.
Die Idee
Local PEACE - Frieden beginnt hier und jetzt: im persönlichen Miteinander, im gemeinsamen Engagement, in Gemeinden und lokalen Gruppen. Im Einsatz für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Toleranz, Respekt und gegen Hass, Hetze und Spaltung. Frieden und Gerechtigkeit können unter uns wachsen.
Local PEACE – Frieden beginnt zwischen zwei Menschen. Streiten ist normal, doch am Ende soll Verständigung gewollt und gesucht werden. Eine tägliche Übung.
Local PEACE sammelt die kleinen Geschichten und erinnert an die großen Visionen: von mutigen Menschen, die sich für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft einsetzen. Vom Frieden Gottes, der höher ist als alle Vernunft. Von der Kraft der Phantasie und der Idee eines friedlichen Zusammenlebens.
Local PEACE will ermutigen und gute Beispiele teilen. Wer mitmacht, markiert einen Ort des Friedens. So entsteht eine Landkarte des Friedens.
Wer kann mitmachen?
Eingeladen sind Kirchengemeinden, Kirchenkreise, Schulen, Gruppen und andere, die sich für Gerechtigkeit und Frieden engagieren oder ihren Einsatz dafür verstärken möchte.
Was bietet Local PEACE
Local PEACE macht Friedensengagement sichtbar und zeigt: hier ist ein Ort, der für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Respekt und Toleranz steht, wo Friedenshandeln geschieht.
Die Mitglieder von Local PEACE bekommen eine Friedenstaube in Form des Kunstwerks Friedenssiegel und einer Plakette, die ihren Ort des Friedens sichtbar machen.
Local PEACE bietet praktische und fachliche Anregungen zu aktuellen Themen. Lokale Projekte und Menschen aus mehreren Regionen und verschiedenen Kontexten kommen miteinander ins Gespräch.
Weitere Informationen:
Die Ökumenische Aktion Wanderfriedenskerze bringt Menschen verschiedener Glaubensrichtungen zusammen, um für die Opfer von Krieg, Terror und Gewalt zu beten.
Im Mittelpunkt der Aktion 2026 stehen Menschen, die sich für Menschenrechte, Demokratie, Gerechtigkeit sowie ein friedliches und solidarisches Zusammenleben einsetzen. In vielen Ländern geschieht dieses Engagement unter schwierigen Bedingungen: Wer gegen Unrecht aufsteht, wird nicht selten bedroht, verfolgt oder Opfer von Gewalt. In einigen Staaten drohen sogar Gefängnis oder der Tod.
Die Aktion richtet den Blick auf unterschiedliche Länder und gesellschaftliche Situationen – unter anderem auf den Iran, den Sudan, Belarus, Myanmar, die USA und auch Deutschland. Die Formen der Bedrohung sind verschieden, doch die Erfahrungen verbinden sich in einer gemeinsamen Haltung: nicht wegsehen, sondern Verantwortung übernehmen. Es geht um Menschen, die für eine gerechte und demokratische Gesellschaft eintreten und bereit sind, die Folgen ihres Engagements zu tragen.
Die Aktion beginnt am Weltfriedenstag, 1. September 2026, mit einem ökumenischen Aussendungsgottesdienst um 18.30 Uhr im Kaiserdom St. Bartholomäus.
Sie endet am Buß- und Bettag, 18. November 2026.
Auch in diesem Jahr gestalten engagierte Menschen individuelle Wanderfriedenskerzen zum Jahresthema. Die Kerzen können für Gottesdienste, Friedensgebete und weitere Veranstaltungen ausgeliehen werden und sind ab sofort buchbar.
Ausleihorte sind:
Kirchen in aller Welt gehen einen „Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens“. Machen Sie mit! Gehen Sie an Orte, die nach Gerechtigkeit schreien. Singen Sie in vielen Sprachen vom Frieden. Gestalten Sie ihre Umgebung so, dass es der Umwelt und dem Klima gut tut.
Unterstützt werden einmalig Projekte zwischen 300,- bis 10.000,- €. Sie müssen von mehreren Gruppen gemeinsam veranstaltet werden. Eine Co-Finanzierung ist nicht zwingend. Die Projekte sollen thematisch dazu beitragen, eine Kirche des gerechten Friedens zu werden.
Schwerpunkte können sein: Friedensbildung, Klimagerechtigkeit, Gerechtes Wirtschaften, internationale und ökumenische Begegnung.
Das Jahresmotto „couragiert widerständig“ der FriedensDekade 2026 setzt mit dem Siegermotiv von Olaf Warburg ein starkes Zeichen für Freiheit: Zwei Friedenstauben durchbrechen Gitterstäbe als Symbol für den Ausbruch aus der Logik von Angst und Gewalt. In seinem Leitimpuls ordnet Vorstand Jan Gildemeister das Motto als notwendigen Widerstand gegen wachsende Militarisierung und Aufrüstung ein. Der Text fordert dazu auf, das eigene Gewissen zu schärfen, aktiv für Menschenrechte einzutreten und gewaltfreie Alternativen zur „Kriegstüchtigkeit“ zu stärken. Damit schlägt die FriedensDekade 2026 eine Brücke zu mutigen Widerstandsbewegungen weltweit.
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Martina Schreiber