Ulrike Bohländer

Partnerkirchen weltweit

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) pflegen ein starkes Netzwerk kirchlicher Partnerschaften weltweit - von Afrika und Asien über Europa bis in die USA.

Karte Partnerkirchen EKHN

Karte Partnerkirchen EKKW

Diese Verbindungen stärken und bereichern alle, die daran knüpfen. Es lässt den Gedanken der Solidarität sichtbar werden, ebenso die Verbundenheit im Glauben in versöhnter Vielfalt und der Gebetsgemeinschaft über Grenzen hinweg. Als Teil des weltweiten Volkes Gottes (1. Kor. 12) sind wir mit unterschiedlichen Kirchen und konfessionellen Ausrichtungen verbunden: Partnerschaften sind ein Geschenk Gottes und ein unverzichtbarer Teil des Kirche-Seins. Sie machen die Einheit im Glauben sichtbar und die Globalisierung konkret erfahrbar. Im Glauben vereint, teilen wir miteinander in aller Unterschiedlichkeit das Evangelium und leben Verkündigung in Vielfalt und unterschiedlichen Kontexten. Dabei begreifen wir uns als lernende Gemeinschaft, die Gaben und Verantwortung für unsere Mitwelt teilen.

Ziel der Partnerschaften ist es, Kontakte zu Glaubensgeschwistern zu pflegen, das geistliche Leben zu teilen und die jeweilige Spiritualität und Kultur kennenzulernen, um ein gegenseitiges Verstehen zu ermöglichen. Gemeinden und Gruppen können durch die Partnerschaftsarbeit ökumenische Lernerfahrungen machen.

Regelmäßige gegenseitige Besuche sind ein wesentliches Element der Partnerschaften. Diese Begegnungen ermöglichen interkulturelle und zum Teil interreligiöse Erfahrungen sowie die Teilhabe am Alltagsleben der Menschen in den Partnerkirchen.

Das Zentrum Oekumene ist kirchlich global vernetzt. So kooperiert es u.a. mit dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) sowie Brot für die Welt (BfdW). Im Rahmen der Mitgliedschaften von EKHN und EKKW ist eine Zusammenarbeit mit der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK), Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) und Missionswerken wie dem Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM), der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS) und der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) selbstverständlich.

Das Zentrum Oekumene stellt für die Zusammenarbeit mit den Partnerkirchen Expertisen über kirchliche und ökumenische Strukturen in den jeweiligen Ländern bereit und unterstützt die Kirchenleitungen sowie die Partnerschaftsausschüsse in ihrer Arbeit. 

Fördermöglichkeiten & Materialien

Wenn jemand eine Reise tut, dann kann er*sie etwas erzählen. Aber bis dahin müssen einige Schritte unternommen werden. Die beiden hessischen Landeskirchen stellen über das Zentrum Oekumene den Partnerschaftsgruppen dafür unterschiedliche Fördermöglichkeiten zur Verfügung.

Es besteht die Möglichkeit für jede Partnerschaftsreise vom bzw. in den globalen Süden einen Förderantrag an das Zentrum Oekumene zu richten. Bis zu maximal 1/3 der Gesamtkosten können übernommen werden. Ein weiterer Antrag an Brot für die Welt, Inlandsförderung für die gleiche Reise kann dann aber nicht mehr gestellt werden.
 

Auch hier besteht die Möglichkeit für jede Partnerschaftsreise vom bzw. in den globalen Süden einen Förderantrag an das Zentrum Oekumene zu richten. Die maximale Förderhöhe beträgt 3.000 €. Daneben können Partnerschaften aus der EKKW einen Antrag für Lernreisen bei Brot für die Welt, Inlandsförderung stellen, dies geschieht bitte über den Ausschuss für entwicklungsbezogene Bildung und Publizistik der EKKW und der EKHN.

  1. Kirchlicher Entwicklungsdienst – KED
     
  2. Das Zentrum Oekumene unterstützt die entwicklungspolitische Bildungsarbeit und arbeitet dabei mit der Inlandsförderung von Brot Für die Welt zusammen. Falls Sie Projekte und Aktionen planen, können Sie sich dazu beraten lassen. Bei der Inlandsförderung von Brot für die Welt gibt es die Förderlinie „Kirchliche Partnerschaften“. Darüber lassen sich folgendes fördern:

    - Bildungsmaßnahmen in Deutschland
    - Entwicklungspolitische Begegnungsprogramme
    - Maßnahmen der Bildungs- Lobby- und Kampagnenarbeit im Globalen Süden
    - Kleine Infrastrukturmaßnahmen im Globalen Süden
     

  3. Es besteht die Möglichkeit, dass Projekte mit einem Bezug zur Ökumene fördern zu lassen. Sei es eine Foto-Ausstellung in der eigenen Gemeinde oder eine Chorreise. Kommen Sie mit Ihrem Vorhaben mit uns einfach in den Austausch. 
    Stellen Sie Ihre allgemeinen Rückfragen gerne zentral über Annette Wiech (Sachbearbeitung).

Uli Baege

Entwicklung und Partnerschaft Afrika

Pfarrerin Kathrin Mantey

Entwicklung und Partnerschaft Europa & USA, Entwicklung und Partnerschaft Europa und USA, Hoffnung für Osteuropa (HfO)

Pfarrer Daniel Happel

Entwicklung und Partnerschaft Asien

Annette Wiech

Sachbearbeitung Partnerschaften Afrika und Asien, ABP, Interkulturelles Lernen