Die Podiumsteilnehmer (v.l.): Bischöfin Kirsten Fehrs (Ratsvorsitzende der EKD), Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri (Stadt Hanau), Said Etris Hashemi sowie Pfarrer Dr. Siegfried Krückeberg, der das Gespräch moderierte - Unter dem Motto „Hanau und die Anschläge – was bleibt und wie geht es weiter?“ fand fünf Jahre nach dem rassistischen Anschlag in Hanau in der Marienkirche eine Diskussionsrunde mit Said Etris Hashemi, Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri (Stadt Hanau) und Bischöfin Kirsten Fehrs, Ratsvorsitzende der EKD statt. Das vom Kirchenkreis Hanau der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck veranstaltete Dialogforum ist Teil der Kampagne #Verständigungsorte, mit der Kirche und Diakonie bundesweit Orte des Dialogs über gesellschaftliche Krisen und Konflikte schaffen wollen. medio.tv/schauderna

Unterstützung für Nachbarschafts- & Kooperationsräume

Christlicher Glaube wird heute gemeinwohlorientiert gelebt: im ökumenischen, interreligiösen und gesellschaftlichen Dialog. Dabei unterstützen wir Haupt- und Ehrenamtliche in den Nachbarschafts- und Kooperationsräumen:

Christ*innen im Dialog

Wir fördern Begegnungen mit Menschen jüdischen und muslimischen Glaubens. Wir begleiten den Austausch mit unseren christlichen Geschwisterkirchen. Wir beraten zu religiöser Vielfalt und zu weltanschaulichen Fragen.

Ihr Gewinn: Mehr Sicherheit im Umgang mit Vielfalt. Neue Impulse für ökumenische Zusammenarbeit. Orientierung bei gesellschaftlichen und religiösen Themen.

Worum geht es?

Gemeinsames Auftreten setzt ein Zeichen für gelebte Vielfalt, wenn verschiedene Konfessionen/Religionsgemeinschaften in einer Region, in einem Nachbarschaftraum Themen zusammen formulieren und in die Öffentlichkeit bringen. Sei es unter dem Motto „Unsere Stadt ist vielfältig“, durch einen „Runden Tisch der Religionen“, durch gemeinsames Kochen, ein Sportevent oder ein gemeinsames Friedensgebet sowie bei Fragen nach Bestattung und Friedhofsordnung. Wie könnte z.B. ein gemeinsames Friedensgebet gestaltet werden? Was ist der Unterschied zwischen einem multireligiösen und einem interreligiösen Gebet? 

Welche Ziele stehen im Mittelpunkt?

  • Wahrnehmung & Begegnung: Menschen aus verschiedenen Kirchen, Religionen oder Kulturen kennenlernen
  • Orientierung: theologische oder gesellschaftliche Themen verstehen
  • Spiritualität: ökumenische oder internationale Formen von Glauben erleben
  • Projekte: konkrete ökumenische oder gesellschaftliche Initiativen entwickeln
  • Beratung: Gemeinden bei einer konkreten Frage oder Herausforderung begleiten

Wobei unterstützt das Angebot Gemeinden?

  • Wahrnehmung von Vielfalt im Sozialraum
  • ökumenische Zusammenarbeit im Nachbarschaftsraum
  • Orientierung bei religiöser Vielfalt
  • Friedens- und Gerechtigkeitsthemen
  • interkulturelle Zusammenarbeit
  • Beratung bei konkreten Fragen

Zielgruppen

  • Kirchenvorstände
  • Hauptamtliche
  • Jugend / junge Erwachsene
  • Gemeindegruppen
  • Interessierte Öffentlichkeit

 Formate

  • S – klein Impuls oder Onlineformat (ca. 60–90 Minuten)
  • M – mittel Gemeindeabend, Seminar oder Beratung
  • L – groß Workshop, Studientag oder Fortbildungsreihe

Was braucht es vor Ort für dieses Angebot

Hilfreich ist ein Kreis von Interessierten, gegebenfalls Kooperationspartner*innen in der Region, gemeinsame Werbung. Vor Ort: Beamer, Lautsprecher, Flipchart

Andreas Goetze – Islam und christlich-islamischer Dialog

Peter Noss – Judentum und jüdisch-christlicher Dialog

Gelebte Nachbarschaft

Wir begleiten Gemeinden in interkultureller Gemeindearbeit. Wir beraten Willkommensprojekte und Initiativen für Geflüchtete. Wir unterstützen Kooperationen mit den internationalen Gemeinden.

Ihr Gewinn: Praxisnahe Materialien und fachliche Beratung. Neue Perspektiven für die Gemeindearbeit.

Download: Aktionskarten Entdeckungstour im Sozialraum

Wie gut kennen Sie eigentlich Ihre Nachbarschaft?

Unsere Entdeckungstour lädt Kirchenvorstände, Verkündigungsteams etc. dazu ein, den eigenen Sozialraum neu wahrzunehmen: zu Fuß unterwegs – auf Straßen, Gassen und Plätzen, mitten im Leben der Menschen.

Mit einfachen Impulsen und konkreten Fragestellungen helfen die Aktionskarten dabei, ökumenische Themen im Alltag zu entdecken, Menschen und ihre Ausdrucksformen von Glauben wahrzunehmen und Orte der Begegnung, der Hoffnung – aber auch der Herausforderung – bewusst in den Blick zu nehmen.

Die Karten führen Sie Schritt für Schritt durch eine gemeinsame Erkundung:
in kleinen Gruppen, mit offenen Augen und Ohren, ohne vorschnelle Bewertungen – dafür mit Raum für Überraschungen, neue Perspektiven und weiterführende Fragen.

So wird aus einem Spaziergang mehr als nur ein Perspektivwechsel:
Die Entdeckungstour eröffnet neue Einsichten für die Gemeindearbeit. Sie hilft zu erkennen, wo bereits Leben, Engagement und vielleicht auch Gottes Wirken im Sozialraum sichtbar sind – und wo sich Anknüpfungspunkte für ökumenische, interreligiöse und gesellschaftliche Zusammenarbeit ergeben.

Die Aktionskarten bieten Ihnen dafür einen praxiserprobten Werkzeugkasten – sofort einsetzbar, flexibel anpassbar und gut geeignet für die gemeinsame Arbeit im Kirchenvorstand oder Team.

Machen Sie sich auf den Weg – Ihre Nachbarschaft wartet darauf, neu entdeckt zu werden.

Aktionskarten Entdeckungstour Erwachsene

in Arbeit

Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung

Wir begleiten Initiativen zu Klimagerechtigkeit, Friedensarbeit, Nachhaltigkeit und globaler Gerechtigkeit. Wir beraten im Kontext des neuen Wehrdienstes und zu Fragen der Kriegsdienstverweigerung.

Ihr Gewinn: Konkrete Handlungsmöglichkeiten für Projekte in Ihrer Gemeinde. Unterstützung bei ethischen und seelsorglichen Fragen.

Worum geht es?

Ernährung ist nicht nur Privatsache, auch wenn individueller Geschmack und unsere Geldbeutel unsere Essgewohnheiten beeinflussen. In Workshops und Vorträgen gehen wir auf die globalen Zusammenhänge und Auswirkungen unserer Ernährung ein und denken über die Qualität des Essens nach. Wir blicken in Kochtöpfe, Speisekammern, Fabrikhallen und Plantagen und überlegen, wie tolles Essen und gutes Klima zusammenpassen.

Welche Ziele stehen im Mittelpunkt?

  • Orientierung: theologische oder gesellschaftliche Themen verstehen

Wobei unterstützt das Angebot Gemeinden?

  • Friedens- und Gerechtigkeitsthemen
  • Ökumenische Projekte

Zielgruppen

  • Hauptamtliche
  • Jugend / junge Erwachsene
  • Gemeindegruppen

Formate

  • S – klein Impuls oder Onlineformat (ca. 60–90 Minuten)
  • M – mittel Gemeindeabend, Seminar oder Beratung
  • L – groß Workshop, Studientag oder Fortbildungsreihe

Kontakt

Dr. Anna Dobelmann
Brigitte Molter

 

Weltweite Kirche

Wir pflegen Kontakte zu Partnerkirchen weltweit. Wir begleiten Ihre Begegnungen und Partnerschaften.

Ihr Gewinn: Internationale Perspektiven und gelebte Solidarität. Neue Impulse für Gottesdienste und Gemeindearbeit.

Wir begleiten Partnerschaftsgruppen, kirchenleitende Gremien, Gemeinden und Einzelpersonen bei allen Fragen zu bestehenden oder geplanten kirchlichen Partnerschaften oder mit Verbindungen in Länder Afrikas, Asiens, Europa oder den USA. Wir bieten Beratung zur Antragsstellung für Fördermittel oder zur Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem bieten wir Evaluationen bestehender Aktivitäten.

Welche Ziele stehen im Mittelpunkt?

  • Orientierung: theologische oder gesellschaftliche Themen verstehen
  • Beratung: Gemeinden bei einer konkreten Frage oder Herausforderung begleiten

Wobei unterstützt das Angebot Gemeinden?

  • interkulturelle Zusammenarbeit
  • Ökumenische Projekte
  • Begegnung mit internationaler Ökumene

Zielgruppe

  • Partnerschaftsgruppe/n

Formate

  • S – klein Impuls oder Onlineformat (ca. 60–90 Minuten)
  • M – mittel Gemeindeabend, Seminar oder Beratung
  • L – groß Workshop, Studientag oder Fortbildungsreihe

Was braucht es vor Ort für dieses Angebot

Eine aktive Partnerschaftsgruppe oder eine Gruppe, die neu eine internationale Partnerschaft aufbauen möchte.

Kontakte

Uli Baege – Afrika

Daniel Happel – Asien

Kathrin Mantey –  Europa und USA

Beratung & Unterstützung

Wir beraten bei Projekten, Veranstaltungen und Fördermöglichkeiten. Wir stellen Materialien und fachliche Expertise bereit.

Ihr Gewinn: Zeitersparnis und professionelle Begleitung für Ihre lokalen Vorhaben.

Mit der Bildung der Nachbarschafts- und Kooperationsräume ist eine Reduktion des Gebäudebestands verbunden. Welche Möglichkeiten gibt es (ökum. Nutzung, Nachnutzungskonzepte …)? Was sollte bei einem Verkauf bedacht bzw. an wen sollte gedacht werden?

Welche Ziele stehen im Mittelpunkt?

  • Begegnung: Menschen aus verschiedenen Kirchen, Religionen oder Kulturen kennenlernen
  • Beratung: Gemeinden bei einer konkreten Frage oder Herausforderung begleiten

Wobei unterstützt das Angebot Gemeinden?

  •  Begegnung mit internationalen Gemeinden
  • Orientierung bei religiöser Vielfalt
  • Ökumenische Projekte
  • Beratung bei konkreten Fragen

Zielgruppen

  • Kirchenvorstand
  • Hauptamtliche

Formate

  • S – klein Impuls oder Onlineformat (ca. 60–90 Minuten)
  • M – mittel Gemeindeabend, Seminar oder Beratung
  • L – groß Workshop, Studientag oder Fortbildungsreihe

Was braucht es vor Ort für dieses Angebot

Es ist sinnvoll, ein solches Beratungsformat im Kontext des Nachbarschafts- oder Kooperationsraums durchzuführen und nicht fokussiert auf die bisherige Gemeinde und deren Gebäude. Sofern bereits ein Nachnutzungskonzept besteht, sollten betroffene Gruppen einbezogen werden.

Kontakt

Jörg Bickelhaupt