Patriarch Kyrill I., Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, hat in jüngster Zeit mit seinen Aussagen zu Geistlichen, die das von ihm verordnete „Gebet über die heilige Rus“ ablehnen, sowie zu Kriegsgegner*innen erneut theologische und ethische Kontroversen ausgelöst. Zudem hat er mit seinem neuen Buch „Krieg. Jenseits sichtbarer Gründe und Folgen“ eine Schrift veröffentlicht, in der er Russland zum Siegeswillen im Ukraine-Krieg aufruft und betont, das russische Volk habe „die Macht zu gewinnen“ und dürfe sich „der historischen Pflicht zum Sieg“ nicht entziehen. Angesichts dieser Entwicklungen haben Referent*innen aus dem Zentrum Oekumene eine Stellungnahme verfasst, die eine theologische Einordnung und Bewertung dieser Aussagen und Veröffentlichungen bietet.
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