Der international bekannte Kalligrafiekünstler Shahid Alam beschäftigt sich intensiv mit den Heiligen Schriften des Judentums, Christentums und Islams. Als Muslim und Sufi verbindet er in seinen Arbeiten Texte der abrahamischen Religionen mit spiritueller Poesie der Weltliteratur. Seine Kalligraphien machen sichtbar, wie sich Schönheit, Spiritualität und gemeinsame Wurzeln in den Heiligen Schriften begegnen.
Unter der Moderation von Dr. Andreas Goetze (Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW) bietet Shahid Alam Kalligraphie-Workshops für Schulklassen in der Weißfrauen Diakoniekirche an.
Die Teilnehmenden erhalten eine Einführung in die Bedeutung der Kalligraphie und können die Kunst des „schönen Schreibens“ selbst ausprobieren. Eigene Arbeiten dürfen anschließend mit nach Hause genommen werden.
Die Workshops verbinden kreatives Lernen mit interreligiöser Begegnung. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:
Welche Bedeutung hat Kalligraphie im Judentum und Islam?
Welche Rolle spielen Bilder und Schrift im orientalischen Christentum?
Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es zwischen den Heiligen Schriften und ihren Traditionen?
Gerade in einer vielfältigen Stadt wie Frankfurt fördern die Workshops Verständnis, Austausch und einen respektvollen Umgang zwischen Religionen und Kulturen. Das Projekt eröffnet einen sinnlichen und vergleichenden Zugang zu den religiösen Traditionen von Judentum, Christentum und Islam.
Das Angebot wird gefördert durch das Amt für multikulturelle Angelegenheiten Frankfurt (AMKA) sowie das Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW.
Achtung: begrenzte Teilnehmenden-Zahl!
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