Zentrum Oekumene/Dagmar Brunk

Unser Team

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums Oekumene begleiten die Beziehungen der EKHN und der EKKW zu anderen Kirchen, religiösen Gemeinschaften und Organisationen, initiieren und unterstützen Aktivitäten für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung und fördern die Entwicklung der ökumenischen Theologie und ihre praktische Umsetzung in der EKHN und der EKKW.

Fachbereiche

Leitung - Öffentlichkeitsarbeit - Zentrale Dienste

Oberkirchenrätin Pfarrerin Christina Schnepel

Leitung

Christina Schnepel wurde in Marburg geboren und studierte Evangelische Theologie in Marburg, Basel und Hamburg. Ein Jahr verbrachte sie für einen Studienaufenthalt in Rom. Sie war Gemeindepfarrerin in Zierenberg und Burghasungen (Kirchenkreis Hofgeismar-Wolfhagen) und arbeitete in der Liturgischen Kammer der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck mit. Danach war sie sechs Jahre EKD-Auslandspfarrerin der deutschsprachigen evangelischen Gemeinde an der Deutschen Botschaft in Moskau. Nach der Rückkehr nach Deutschland war sie zwei Jahre Beauftragte für Flucht und Migration der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck in der Diakonie Hessen, bevor sie als Studienleiterin an die Evangelische Akademie Hofgeismar kam. Aktuell ist sie Mitglied der Kammer für Mission und Ökumene der kurhessischen Landeskirche. Von November 2022 bis Februar 2024 war sie im Zentrum Oekumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) Referentin für Entwicklung und Partnerschaft Europa und USA sowie für die Beratung, Begleitung und Geschäftsführung der hessen-nassauischen und kurhessischen Aktion “Hoffnung für Osteuropa”.

Seit 1. März 2025 ist Christina Schnepel die neue Leiterin des Zentrums Oekumene. Sie folgte auf Detlev Knoche, der nach langjähriger Tätigkeit in den Ruhestand gegangen ist.


Pfarrerin Sabine Müller-Langsdorf

Stellvertretende Leitung & Friedensarbeit

Julia Houben

Geschäftsführung

Ulrike Bohländer

Öffentlichkeitsarbeit

Seit Oktober 2012 im Zentrum Oekumene.

Mitglied der KRÖB (Konferenz der Regionalen Öffentlichkeitsarbeit der EKHN) sowie im Netzwerk Öffentlichkeitsarbeit des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik (GEP).

Fortbildungen zu Medienrecht, Konzeptionstechnik, Social Media, Suchmaschinenoptimierung, Fotografie, Bildbearbeitung, Bildredaktion, Mobile Reporting, Filmschnitt, Podcasting, Storytelling, Digitaler Bildung, Ethik in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Krisenkommunikation, Veranstaltungsmanagement, generativer KI in der Öffentlichkeitsarbeit.

Weiterbildung zur Kommunikationsberaterin im berufsbegleitenden Studiengang Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Medienakademie der Nordkirche.

 

Was davor geschah ...

Geboren 1970 in Hanau.

Ausbildung zur Stahl- und Reliefgraveurin an der Staatlichen Zeichenakademie in Hanau, Gastsemester an der Staatlichen Berufsfachschule für Glas und Schmuck in Kaufbeuren-Neugablonz.

Fachhochschulreife mit dem Schwerpunkt Gestaltung an der August-Bebel-Schule in Offenbach.

Design-Studium an der Fachhochschule Darmstadt.

Projektplanung, Veranstaltungs- und bundesweite Konzertorganisation für eine Veranstaltungsagentur in Frankfurt am Main.

Praktika und freie Mitarbeit, z.B. Entwurf und Vertrieb in einer Knopfmanufaktur, Entwurf und Anbringung von Werbebeschriftungen, Laserfeinschweißen von Mess- und Regeltechnik, Desktop-Publishing für diverse Werbeagenturen im Rhein-Main-Gebiet.

Von 1999 bis 2012 Angestellte im Fremdsprachendienst am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main für folgende Professuren: politische Theorie und Ideengeschichte, Soziologie und psychoanalytische Sozialpsychologie sowie Soziologie und Sozialpsychologie mit dem Schwerpunkt Bildungssoziologie.

 

Außerdem ...

drei Töchter, eine Hochzeit, zwei Enkelkind*er ♥

Katze & Hund

Segeln & Ziegen hüten

Motto: "Raus. Atmen. Leben."


Ute Hirsch

Sachbearbeitung & Zentrale Dienste

Marta Lemańska

Buchhaltung & Zentrale Dienste

Krystyna Bredel

Hauswirtschaft & Tagungsstätte

Entwicklung - Partnerschaften - Interkulturelles Lernen

Uli Baege

Entwicklung und Partnerschaft Afrika

Geboren 1983 in Bad Nauheim.

2004 - 2005 und 2006 - 2010 Studium an der Philipps-Universität Marburg, Magister Artium (M.A.) Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung sowie Sozialethik

2015 - 2018 Studium an der FOM – Hochschule für Oekonomie & Management am Standort Köln, Master of Arts (M.A.) Unternehmensmanagement

02/2011 - 12/2022 Vereinte Evangelische Mission (VEM) Wuppertal, Referent für Partnerschaften und Projekte - Abteilung für Afrika,

  • Stellvertretender Leiter der Abteilung für Afrika
  • Koordination und Pflege eines Netzes von 70 Partnerschaftsgruppen auf Kirchenkreis- und Gemeindeebene. Beratung, Begleitung, Stärkung sowie Qualifikation des Ehrenamts
  • Planung, Organisation und Durchführung von Erwachsenenbildungsseminaren und internationaler Konferenzen
  • Projektmanagement, u.a. Weiterentwicklung interner Standards und Schulungskonzepte für die Vergabe von Projektmitteln: Stärkung des Ansatzes von "Planning, Monitoring, Evaluation, Accountability and Learning (PMEAL)“
  • u.v.m.

02/2023 - 12/2023 Stellvertretender Geschäftsführer der medizinischen Ethikkommission der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

  • Beratung von Ärzt*innen und Wissenschaftler*innen in Fragen klinischer Studien
  • Vorprüfung von Anträgen und Antragsergänzungen, Koordination und Überwachung der Geschäftsvorgänge im Rahmen gesetzlich vorgegebener Bearbeitungsfristen in Kooperation mit Projektleiter*innen, Sponsor*innen, beteiligten Ethikkommissionen und Behörden

Pfarrer Daniel Happel

Entwicklung und Partnerschaft Asien

Daniel Happel ist seit Juli 2023 Referent für Entwicklung und Partnerschaft Asien im Zentrum Oekumene. In dieser Funktion koordiniert und begleitet er die kirchlichen Asien-Partnerschaften, gestaltet Länderevents und -gottesdienste, vertritt die EKHN und EKKW in den Länderrunden der Missionswerke und arbeitet im Ökumenischen China-Arbeitskreis mit. Seine besondere Expertise liegt in den Bereichen Politik, Gesellschaft, Religion und Kultur asiatischer Länder.

Nach dem Studium der Evangelischen Theologie in Marburg und Göttingen (1997–2004) folgte das Vikariat in Erbach im Odenwald (2005–2007) und ein Auslandsvikariat in Homer, NY (2007–2008). Von 2008 bis 2014 war er Pfarrer in den Evangelischen Kirchengemeinden Laubuseschbach und Langenbach/Taunus. Am Campus Klarenthal in Wiesbaden war er von 2014 bis 2016 Schulpfarrer. Anschließend wirkte er sieben Jahre als Pfarrer der Deutschsprachigen Evangelischen Gemeinde in Singapur und betreute zusätzlich die Pastoration in Kuala Lumpur, Malaysia.


Pfarrerin Kathrin Mantey

Entwicklung und Partnerschaft Europa & USA, Entwicklung und Partnerschaft Europa und USA, Hoffnung für Osteuropa (HfO)

Paola Fabbri Lipsch

Interkulturelle und Diversity Bildung

Geboren 1963 in Rom. Seit 1995 in Deutschland.

Kulturanthropologin (M.A.) – Interkulturelle Trainerin (DGIKT), Anti-Bias-Trainerin, systemische Coach (DGSF).

Seit über 20 Jahren arbeitet sie freiberuflich als Trainerin und hauptamtlich mit verschiedenen Funktionen im Bereich Migration und Flucht, Interkulturalität und Antidiskriminierung. Sie war u.a. von 2008 bis 2017 kommunale Integrationsbeauftragte einer hessischen Kommune.

Seit 2017 Referentin für interkulturelle und Diversity Bildung im Zentrum Oekumene.


Martina Schreiber

Sachbearbeitung Frieden, Globales Lernen, Kirchlicher Entwicklungsdienst, Partnerschaften Europa und USA

Annette Wiech

Sachbearbeitung Partnerschaften Afrika und Asien, ABP, Interkulturelles Lernen

Gerechtigkeit - Frieden - Globales Lernen

Brigitte Molter

Brot für die Welt & Diakonie Katastrophenhilfe

Tzehaie Semere

Kirchlicher Entwicklungsdienst, ABP

Pfarrerin Sabine Müller-Langsdorf

Stellvertretende Leitung & Friedensarbeit

Daniel Untch

Friedensbildung

Daniel Untch hat Politikwissenschaft studiert und einen Masterabschluss in Friedens- und Konfliktforschung.
Nach dem Studium arbeitete er zunächst als Referent bei der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden in Bonn bevor er als Referent für Friedensarbeit bei der katholischen Friedensbewegung pax christi in den Bistümern Limburg und Mainz tätig war.

In dieser Funktion beschäftigte er sich auf vielfältige Weise mit dem Thema Frieden. So war er an regionalen Aktivitäten gegen Rüstungsexporte beteiligt, organisierte die Ökumenische Aktion Wanderfriedenskerze mit, und war in die Kampagne „Menschenrecht statt Moria“ involviert, die sich für die Aufnahme Geflüchteter aus den Lagern an den EU-Außengrenzen in Deutschland einsetzte.

Nach seinem Abitur war Daniel Untch 2010/11 im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres in Bolivien. Dort arbeitete er als Englischlehrer in verschiedenen Teilen des Landes. Außerdem organisierte er gemeinsam mit anderen Freiwilligen einen Ort für Kinder zum Spielen und Lernen inklusive Hausaufgabenhilfe. Die Zeit in Bolivien hat ihn nachhaltig geprägt und für Fragen globaler Gerechtigkeit sensibilisiert.

Als Referent für Friedensbildung ist Daniel Untch im Zentrum Oekumene Ansprechpartner für Fragen der Friedensethik und gewaltfreien Handelns für Kirchengemeinden, kirchliche Gruppen und Einrichtungen, Schulen und andere Interessierte.
Er betreut die Ausstellung „Frieden geht anders“, und ist Ansprechpartner für die Themen Rüstungsexporte, die „Kampagne Unter 18 nie!“, sowie für die Beratung bei Kriegsdienstverweigerung.
Gerade entwickelt Daniel Untch Inhalte zum Zusammenhang von Klimagerechtigkeit und Frieden.


Dr. Anna Dobelmann

Globales Lernen

Seit über 15 Jahren in der Bildungsarbeit, im Globalen Lernen, der Hochschullehre, in der Anti-Diskriminierungsarbeit und in der Prävention von Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* - studierte Politikwissenschaftlerin, promovierte Soziologin.

Anna Dobelmann studierte Politikwissenschaft, Neuere deutsche Literatur und Friedens- und Konfliktforschung in Marburg und Córdoba (Argentinien). Arbeitete in Forschung und Lehre an der Philipps-Universität Marburg und der Freien Universität Berlin zu Fragen globaler Ungleichheit. Verschiedene (Forschungs-)Aufenthalte in Lateinamerika, vor allem Argentinien, haben ihren Fokus auf Themen globaler Gerechtigkeit und internationaler Solidarität geprägt. Von 2019 bis 2024 war sie Fachpromotorin für Globales Lernen beim Weltladen Marburg und dem entwicklungspolitischen Netzwerk Hessen. Ihre Themenschwerpunkte sind globale Wirtschaftsbeziehungen, Lieferketten und Fairer Handel, Fragen der Welternährung, Konflikte um Land und die globale Transformation von Landwirtschaft sowie dekoloniale und feministische Perspektiven. Die Förderung der Menschenrechte steht in Zentrum ihrer Bildungsarbeit. Ihr liegt die breite Vernetzung mit Akteuren der politischen Bildung am Herzen, die Verzahnung von Demokratielernen und Globalem Lernen sowie der Einsatz gegen jede Form von Menschenfeindlichkeit.

Im Zentrum Oekumene berät und unterstützt sie kirchliche und zivilgesellschaftliche Akteure bei der Umsetzung von Themen und Methoden des Globalen Lernens. Sie vertritt das Globale Lernen in verschiedenen kirchlichen und zivilgesellschaftlichen Gremien und bietet Workshops, Fortbildungen und Projekttage zu unterschiedlichen Themen an.


Claudia Hadj Said

Öffentlichkeitsarbeit Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe, Sachbearbeitung Hoffnung für Osteuropa (HfO)

Simone Arians

Sachbearbeitung Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe

Martina Schreiber

Sachbearbeitung Frieden, Globales Lernen, Kirchlicher Entwicklungsdienst, Partnerschaften Europa und USA

Konfessionen - Religionen - Weltanschauungen

Pfarrer Dr. Jörg Bickelhaupt

Interkonfessioneller Dialog

Geboren 1960 in Darmstadt.

Pfarrer der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Ordination 1987.

Seit September 2000 Beauftragter/Referent für interkonfessionelle Fragen im Zentrum Ökumene der EKHN (seit Mai 2015 im gemeinsamen Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW) in Frankfurt/Main.

Promotion im Jahre 2014 an der Universität Heidelberg


Pfarrer Joachim Bundschuh

Internationale Gemeinden

Pfarrer und konfessionskundlicher Berater sowie Mitglied im Arbeitskreis Weltanschauungsfragen der EKHN und EKKW.

Studium der evangelischen Theologie in Frankfurt, Bonn und Marburg.

Während des Studiums neunmonatiger Studienaufenthalt am „Seminario Evangelico de Puerto Rico“ in San Juan/Puerto Rico mit anschließendem Gemeindepraktikum in einer Gemeinde der „Iglesia Evangelica Unida de Puerto Rico“.

Nach dem Vikariat Spezialpraktikum in der Gemeinde Amsterdam der Bruderschaft der Remonstranten.

Diverse Studienaufenthalte in den USA zu den Themen „Segnung gleichgeschlechtlicher Beziehungen“, sowie „trinitarischer Universalismus“.


Pfarrer Dr. Andreas Goetze

Interreligiöser Dialog - Islam und Christ*innen im Mittleren Osten

Pfarrer Dr. Andreas Goetze ist seit November 2022 Referent für den interreligiösen Dialog mit dem Schwerpunkt Islam und Christ*innen im Mittleren Osten im Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW in Frankfurt am Main.

Zu seinen Aufgaben gehören neben der Konzeption und Durchführung von Bildungsangeboten die Kontaktpflege zu muslimischen Verbänden und Moscheegemeinden, die theologische Auseinandersetzung mit dem Islam sowie die Begleitung und Betreuung des Studienprogramms für Pfarrer*innen an der Near East School of Theology in Beirut, Libanon. Darüber hinaus ist er für den Kontakt zu christlichen Gemeinden im Nahen und Mittleren Osten zuständig. Er ist Lehrbeauftragter im Fachbereich Religionswissenschaften an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt. Zudem ist er geistlicher Begleiter und Konventsmitglied der „Evangelischen Geschwisterschaft e. V.“.

Goetze studierte Evangelische Theologie, Nebenfächer Judaistik und Philosophie, islamwissenschaftliche Studien und Studien zum orientalischen Christentum in Jerusalem und Beirut. Er war Vikar in Jerusalem. Seit über 30 Jahren ist er als spiritueller Reiseleiter im Heiligen Land unterwegs und steht daher mit vielen Menschen in Israel/Palästina (Jüdinnen und Juden, Christ*innen und Muslim*innen) in Verbindung. Zahlreiche Studienaufenthalte führten ihn zudem nach Jordanien, Syrien, Ägypten, Armenien und in den Libanon. Goetze ist Vorstandsmitglied im Jerusalemsverein, dem Partner der Evangelisch-Arabischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land (ELCJHL), sowie im Verein „diAk e. V. – Israel, Palästina, Deutschland – zusammen denken“.

Von 1995 bis 2012 war Andreas Goetze Gemeindepfarrer in Rodgau-Jügesheim und wurde dann zum Landeskirchlichen Pfarrer für den interreligiösen Dialog in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) berufen. Schwerpunkte seiner Arbeit in Berlin waren der jüdisch-christliche Dialog (Mitinitiator der ökumenischen Kampagne „#beziehungsweise – jüdisch und christlich: näher als du denkst“ – die Ausstellung ist über das Zentrum Oekumene auszuleihen), der christlich-islamische Dialog, das christlich-buddhistische Gespräch sowie religionspolitische Fragen. Dabei entwickelte er zahlreiche Fort- und Weiterbildungsangebote u. a für Pfarrer*innen und Lehrkräfte sowie im Bereich der kultur- und religionssensiblen Seelsorge. Er war Lehrbeauftragter am „Institut Kirche und Judentum“ und im Fachbereich Religionswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Zahlreiche Veröffentlichungen zu den Themenbereichen interreligiöser Dialog, Nah-Ost-Konflikt und Spiritualität:

  • „Religion fällt nicht vom Himmel“: eine religionswissenschaftliche Promotion zu den Anfängen des Islams (Darmstadt 2011, 5. Auflage 2018), deren Anliegen die Verbindung der historisch-kritischen Perspektive mit der spirituellen Dimension des Glaubens ist.
  • (Zusammen mit R. Herpich): Toleranz statt Wahrheit? Herausforderung interreligiöser Dialog. Jüdische, christliche und muslimische Perspektiven (Berlin 2013, ²2014, Wichern-Verlag)
  • und „Religion. Macht. Politik. Wie viel Religion verträgt der Staat? (Berlin 2015, Wichern-Verlag)
  • „Musik für die Augen. Schrift als Wahrnehmungsraum“ – jüdische, christliche und muslimische Perspektiven. Mit Kalligraphien von Shahid Alam zu Tora, NT und Koran“ (Berlin 2018, AphorismA-Verlag)
  • „Dialog wagen – Zusammenleben gestalten“, eine Orientierungshilfe für die Zusammenarbeit mit Muslim*innen und islamischen Organisationen (Berlin 2019, AphorismA-Verlag)
  • Die syrischen Wurzeln des Christentums der Beitrag der „Heiligen Apostolischen und Katholischen Assyrischen Kirche des Ostens“ für den christlich-islamischen Dialog und für die Überwindung apokalyptischen Denkens, in: H. J. Tambour (Hg.), Geschichten verändern Geschichte. Perspektiven der Unerschöpflichkeit des Biblischen Wortes. Festschrift für Friedrich Erich Dobberahn, Taufkirchen 2010, S. 169-205.
  • „Verstehst du auch, was du da liest?“ Korandeutungen im Kontext salafistischer Strömungen im Islam,  in: D. Chr. Siedler (Hg.), Dialog und Begegnung: Impulse für das Gespräch zwischen Christentum und Islam, Göttingen 2017, S. 154-178
  • Interreligiöser Dialog oder: Wie glauben im Angesicht der anderen?, in: F. Eißler et al. (Hg.), Schule der Unterscheidung reformatorischer Glaube und religiös-weltanschauliche Vielfalt. Festschrift für Reinhard Hempelmann, Leipzig 2018, S. 193-204.
  • Interreligiöser Dialog: aufklären, widersprechen, hoffen, in: Deutsche Islam Akademie (Hg.), Interkonfessionelle Fortbildungsreihe. Gemeinsam fortbilden, voneinander lernen, Berlin 2025, S. 5-8
  • Hörbare Bildwelten – Heilige Schriften als Klang- und Wahrnehmungsraum, in: A. Heuser et al. (Hg.), BildWeltMission, Horizonte Interkultureller Theologie, 2025, S. 309-327
  • Heilige Zwischen-Räume – Wo wohnt eigentlich Gott?, in: Evang. Aspekte 3, Ditzingen 2025, S. 8-10 https://www.evangelische-aspekte.de/heilige-zwischen-raeume-wo-wohnt-eigentlich-gott/
  • Heilsame Unterbrechung – von Glaubensmut, Mystik und Widerstand. Eine Spurensuche in Erinnerung an die Theo-Poetin Dorothee Sölle, in: Jerusalem-Stiftungsjournal 4/ 2005, S. 10-13
  • Zwischen den Stühlen. Wahrnehmungen und Haltungen zum Nahost-Konflikt im Deutschen Kontext und: Gesprächsräume eröffnen – Wege zum Dialog, in: diAk e.V. (Hg.), Heft israel & palästina III, Berlin 2025, S. 49-62

Pfarrer Dr. Dr. Peter Noss

Interreligiöser Dialog - Judentum und Naher Osten

Geboren 1963

1983-1985 Zivildienst

1986-1995 Studium in Bochum, Heidelberg, Berlin

1995 Mitarbeiter „Institut Kirche und Judentum“ Berlin

1995-1998 Vikariat in Berlin und Washington D.C.

1998-2000 Pfarrer in Unna, Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW)

2000-2004 Wissenschaftlicher Mitarbeiter Ruhr-Uni Bochum (Projekt Religionen im Ruhrgebiet)

2005-2017 Pfarrer in Bochum und Gelsenkirchen, EKvW

2017-2021 Referent für Ökumene und Dialog, Dekanat Wetterau, Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN)

seit 2022 Referent für interreligiösen Dialog mit dem Schwerpunkt Judentum und Naher Osten am Zentrum Oekumene

Diss. Theol. 1998 „Martin Albertz. Eigensinn und Konsequenz. Das Martyrium als Kennzeichen der Kirche im Nationalsozialismus“

Diss. Phil. 2019 „Sport als gemeindediakonisches Handlungsfeld. Inklusion als Thema Öffentlicher Theologie“.


Pfarrer Oliver Koch

Weltanschauungen

Geboren 1972 in Kassel.

Studium der Evangelischen Theologie und Religionswissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen / Nürnberg und der Philipps-Universität Marburg.

Vikariat in Schweinsberg.

Klinikseelsorger an der Vitos-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Haina (Kloster) und Gemeindepfarrer in Haina (Kloster).

Gemeindepfarrer in Großseelheim bei Marburg.

Seit 2013 Referent für Weltanschauungsfragen am Zentrum Oekumene.

Seit 2025 Vorsitzender der Konferenz Landeskirchlicher Weltanschauungsbeauftragter in der EKD (KLW).

Aus-, Fort- und Weiterbildungen in psychiatrischer Seelsorge, systemischer Seelsorge, KSA (Klinische Seelsorge Ausbildung, DgfP), Langzeitfortbildung „Curriculum Weltanschauungsfragen“.

2020-2022 berufsbegleitende Ausbildung zum Psychologischen Berater (ALH, DGBB).

Geprüftes Mitglied im Verband psychologischer Berater, Association für Non Medical Counselors © (https://vpsyb.org)

Grundausbildung Rational-Emotive Verhaltenstherapie (REVT/KVT), auch REVT/KVT in Gruppen. Zertifiziert vom Deutschen Institut für Rational-Emotive und Kognitive Verhaltenstherapie (DIREKT, ein Tochterinstitut des Albert Ellis Institute for Rational Emotive Behavior Therapy / New York City).

Die Seelenfänger von Shincheonji
Wie eine koreanische Neureligion Menschen manipuliert

Oliver Koch, Johannes Lorenz

Medienbeiträge


Ritva Prinz

Sachbearbeitung Konfessionen, religionen, Weltanschauungen